VIDEO | Strack-Zimmermann zur Eskalation in Nahost: "Putin ist dadurch in den Windschatten der Aufmerksamkeit geraten"
Im Fokus steht die Sicherung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. „Freie Seefahrt ist ein hohes Gut“, so die FDP-Politikerin. Eine internationale Mission mit europäischen Partnern und den USA sei denkbar – doch jede Eskalation müsse sorgfältig abgewogen werden. Ihrer Meinung nach sei es grundsätzlich möglich, dass Deutschland sich mit einem Marineeinsatz im Kontext des Iran-Konflikts beteiligt. In Deutschland müsste dafür jedoch der Bundestag zustimmen, was Zeit kostet.Eine Eskalation rund um die Straße von Hormus würde voraussichtlich die Preise treiben, vermutet Strack-Zimmermann. Zugleich sollten laut Strack-Zimmermann die Europäer den Fokus auf die Ukraine halten und den USA sowie Israel in diesem Konfliktfeld operativ den Vorrang lassen: „Wir müssen in Europa auf das schauen, was vor unserer Tür ist,“ so Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Unklar sei auch, wie stark Zypern tatsächlich gefährdet ist. Es gebe zwar eine EU-Beistandspflicht, die angegriffenen britischen Stützpunkte auf Zypern seien jedoch britisches Hoheitsgebiet, und gehörten demnach nicht zur EU.