Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

VIDEO | Strack‑Zimmermann zieht nach der Münchner Sicherheitskonferenz Bilanz

Screenshot aus der Sendung

Am Ende der Münchner Sicherheitskonferenz zieht die Vorsitzende des Verteidigungsausschuss im Europäischen Parlament Marie-Agnes Strack-Zimmermann Bilanz. Mit besonderer Spannung wurde in diesem Jahr die Rede des amerikanischen Außenministers Marco Rubio erwartet. Die Erleichterung, die manche im Saal verspürt haben, teilt Strack-Zimmermann nicht, „weil sie im Grunde eine vergiftete Liebeserklärung war“. „Er hat versucht, uns abzuholen, aber er hat ununterbrochen davon gesprochen wie die Amerikaner die Zukunft sehen und das ist nicht unsere.“ Er habe über die NATO gesprochen und gefordert, dass wir uns selbst verteidigen müssten. Soweit so gut. Aber er habe mit keinem Wort den Artikel fünf erwähnt. Er habe auch nicht von Demokratie gesprochen. Er habe nicht von gemeinsam Werten gesprochen. Er habe überhaupt nicht von der Ukraine gesprochen. Er habe es netter verpackt als J.D. Vance im vergangenen Jahr, „aber die Botschaft war dieselbe“. Es klammerten sich noch immer welche an eine alte Weltordnung, die es so nicht mehr gebe. „Ich nehme für mich mit, dass es viele gute Leute gibt, die das erkannt haben“.