Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

VIDEO | Strack-Zimmermann stellt klar: "Es war eine vergiftete Liebeserklärung"

Screenshot aus der Sendung

Marie-Agnes Strack-Zimmermann bezeichnet die Rede des US-Außenministers Marco Rubio als eine „vergiftete Liebeserklärung“. Im Vergleich zur Rede von J.D. Vance sei der Ton zwar deutlich höflicher gewesen. Wenn Rubio fordere, dass Europa mehr für seine eigene Verteidigung tun müsse, habe er damit grundsätzlich recht. Zugleich habe er die gute Freundschaft und die historische Beziehung zu Europa betont und dabei mehrere Forderungen formuliert. Aus Sicht Strack-Zimmermanns habe Rubio jedoch Wesentliches ausgelassen. Er habe weder über den Verlust demokratischer Werte in den USA gesprochen noch über Geschäfte mit Russland. Rubio wolle, ebenso wie das Weiße Haus, ein „neues Amerika“ und eine neue Weltordnung gestalten und blende dabei völkerrechtliche Grundsätze anscheinend aus. Laut Strack-Zimmermann seien viele nach der im Ton höflichen Rede zunächst erleichtert gewesen, die Rede sei jedoch eigentlich sehr ernüchternd.

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