Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

VIDEO | Strack-Zimmermann bei maischberger zu

Screenshot aus der Sendung

 

Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack Zimmermann und der Linken-Vorsitzende Jan van Aken diskutieren bei maischberger über den Krieg im Nahen Osten und seine möglichen Folgen für Europa. Strack-Zimmermann bezeichnet den Iran als zentralen Unterstützer von Terrorgruppen und sieht den militärischen Angriff als nachvollziehbar, wenn er darauf ziele, das Regime zu schwächen. Van Aken widerspricht deutlich und argumentiert, der Angriff sei völkerrechtswidrig und untergrabe jahrelange diplomatische Bemühungen, das iranische Atomprogramm zu kontrollieren.

Beide diskutieren auch die Blockade der Straße von Hormus und die Frage, ob Deutschland oder andere NATO-Staaten in den Konflikt hineingezogen werden könnten. Van Aken fordert langfristig eine europäische Sicherheitsstruktur, die weniger abhängig von den USA ist. Strack-Zimmermann hält dagegen und bezeichnet die NATO weiterhin als unverzichtbares Rückgrat der europäischen Sicherheit, räumt jedoch ein, dass Europa militärisch stärker werden müsse.

Mit Blick auf die Wehrpflicht-Debatte plädiert Strack-Zimmermann dafür, junge Menschen – auch Frauen – zumindest zu mustern, um Verantwortung für die Gesellschaft zu stärken. Van Aken lehnt jede Form von „Zwangsdienst“ ab und setzt stattdessen auf freiwillige soziale Dienste. Zudem übt Strack-Zimmermann scharfe Kritik an Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz über die FDP und betont, ihre Partei werde trotz schwieriger Ergebnisse weiter um politische Bedeutung kämpfen.