VIDEO | Strack-Zimmermann in Aktueller Stunde des WDR zu den Ergebnissen des EU-Gipfels
Es ist nicht das geworden, was unter anderem vom deutschen Bundeskanzler geplant war, aber die Ukraine bekommt das, was sie braucht. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europäischen Parlament Marie-Agnes Strack-Zimmermann kritisiert, das man dieses Ergebnis schon viel früher hätte haben können. Jetzt würden die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und eben nicht Vladimir Putin zahlen, selbst wenn die russischen Gelder, die auf europäischen Konten liegen, eingefroren bleiben. Insofern sei das Ergebnis eine Enttäuschung. Es sei gut, dass die Ukraine das Geld bekomme, aber es hätte mehr sein können und es hätte von dem kommen müssen, der für den Krieg verantwortlich ist. Das zeige: Wenn es sich nicht einig sei, sei Europa leider bei weitem nicht so stark, wie es das sein sollte, um zwischen den USA und Russland zu bestehen. „Dabei könnten wir das“, so Strack-Zimmermann.