Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

VIDEO | Marie-Agnes Strack-Zimmermann zur europäischen Sicherheitspolitik und zur Reaktion der Bundesregierung auf die hybride Kriegsführung Russlands

Screenshot aus der Sendung

Screenshot aus der Sendung

Verteidigungsausschusses im Europäischen Parlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, begrüßt im Interview mit phoenix die am Dienstag verkündeten Schritte der deutschen Politik, aber es sei aus ihrer Sicht das Mindeste. Die Schließung des Russischen Hauses sowie des russischen Konsulats in Bonn sei „das Minimum, was man machen kann, wo man jetzt definitiv weiß, dass Russland hinter der möglichen Attacke in Leipzig steht“, so Strack-Zimmermann. Dies seien jedoch kleinere Maßnahmen. Wirklich relevant seien jedoch die „großen Maßnahmen“, wie etwa, eingefrorene russische Gelder im Ausland für die Ukraine nutzbar zu machen oder die russische Schattenflotte wirksam zu bekämpfen.

Die EU-Politikerin fordert zudem angekündigte EU-Maßnahmen gegen Russland endlich konsequent umzusetzen: „Ich würde sagen, wenn man die Maßnahmen wirklich ergreifen würde, dann wäre es hilfreich.“ Zwar halte sie die Maßnahmen, die bislang gegen Russland initiiert worden seien, nicht für zu lasch, diese würden ihrer Meinung nach aber „nicht konsequent genug“ umgesetzt.