Strack-Zimmermann: "Wir stehen an der Seite Grönlands"
Angesichts des von den USA angeheizten Streits um Grönland wird sich Deutschland an einer Erkundungsmission beteiligen. Die Bundeswehr werde am Donnerstagmorgen ein Transportflugzeug mit 13 Bundeswehrangehörigen nach Nuuk entsenden, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit. Das trifft auf Zustimmung.
Die Entsendung der Soldaten unter anderem der Bundeswehr nach Grönland ist nach Ansicht der Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, ein klares Signal an US-Präsident Donald Trump. Strack-Zimmermann sagte unserer Redaktion: „Dies ist genau die richtige europäische Initiative, um dem Weißen Haus unmissverständlich klar zu machen, dass wir an der Seite Grönlands beziehungsweise Dänemarks stehen.“ Strack-Zimmermann betonte weiter: „Es sind darüber hinaus auch andere NATO-Staaten beteiligt und schicken einige Soldaten, um zu eruieren, wie die Sicherheit Grönlands gewährleistet werden kann.“ Zwar unterstünden die nordischen Länder und damit auch Grönland dem NATO-Kommando im amerikanischen Norfolk, aber die Mission werde laut bisheriger Information von Kopenhagen aus gesteuert. Soll heißen: Der Einsatz wird ohne die USA laufen.