Strack-Zimmermann über Metro und Russland: "Jetzt hat die Metro die Quittung bekommen"
Dass Putin das Metro-Geschäft in Russland am Montag unter Zwangsverwaltung gestellt hat, löst Wirbel aus. Die Europa-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann kritisiert den Düsseldorfer Handelskonzern, nicht schon längst aus dem Russland-Geschäft ausgestiegen zu sein. „Wer in Deutschland glaubt, einfach Geschäfte mit einem solchen Verbrecher zu machen, der wird hoffentlich jetzt eines Besseren belehrt. Jetzt hat die Metro die Quittung bekommen, und Russland ergreift sich alles, was nicht niet- und nagelfest ist“, sagt Strack-Zimmermann unserer Redaktion. „Als Russland die Ukraine 2022 angegriffen hat, habe ich vergeblich an Metro appelliert, das Russland-Geschäft doch bitte einzustellen.“ Andere Unternehmen, wie Henkel, zogen sich nach Moskaus Überfall auf die Ukraine relativ schnell aus Russland zurück. Dies mache laut der Europa-Politikerin einen Unterschied.