Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Strack-Zimmermann genervt von Trumps Tweet-Tiraden: "Keine Lust, aufs Handy zu gucken"

Screenshot aus der Sendung

Deutliche Worte von Marie-Agnes Strack-Zimmermann vor dem Hotel Bayerischer Hof bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Die FDP-Politikerin sieht ein schwieriges Verhältnis zu Washington: „Mein Gefühl ist ein anderes wie noch vor einem Jahr, denn wir haben jetzt einen amerikanischen Präsidenten und eine Administration, die keine Europafreunde mehr sind. […] Ich habe aber auch keine Lust, jeden Morgen auf mein Handy zu gucken, was der Präsident wieder gerade für einen Tweet abgesetzt hat, sondern nehmen wir zur Kenntnis.“

Unterstützung aus den USA gebe es weiter – parteiübergreifend. Doch auf die Administration im Weißen Haus müsse man sich einstellen. „Wir sind viele starke Staaten und wir haben eine Menge zu tun. Wenig Zeit. Aber ich bin da zuversichtlich, dass der Druck auch hilft, dass wir was tun“, so die FDP-Politikerin. Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine warnt Strack-Zimmermann: Europa sei längst Ziel hybrider Attacken: „Es gibt einen hybriden Krieg. Es gibt einen Cyberkrieg gegen uns. Ehrlich den Menschen erklären, was ist, sich nicht wegdrücken. Die Welt ist nicht mehr dieselbe wie vor einem Jahr.“