Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

PODCAST | Strack-Zimmermann im WDR 5 Europamagazin zum Ukraine-Krieg: Die nächste Eskalationsstufe

Vladimir Putin hatte Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder als Vermittler ins Gespräch gebracht. Das war wohl eher Provokation als ernst gemeintes Angebot. Die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann glaubt, dass es ein Ablenkungsmanöver war. „Putin weiß, dass wir über jedes Stöckchen springen, das er uns hinhält.“ Gerhard Schröder sei wahrscheinlich der Letzte, der für Europa sprechen könne. Er sei nach wie vor in Nordstream 2 involviert, sei ein enger Freund von Kremlchef Wladimir Putin. Letzllich könne die EU nur von Vertreterinnen und Vertretern der EU repräsentiert werden, so Strack-Zimmermann, zum Beispiel von der Außenbeauftragten Kaja Kallas, in Kombination von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, oder denen, die sich mit dem Thema beschäftigen. „Wenn es zu Gesprächen käme - Putin will das ja momentan gar nicht - dann müssen erfahrene Diplomatinnen oder Diplomaten mit am Tisch sitzen, die das auch beherrschen, und nicht solche Persönlichkeiten, die die Amerikaner geschickt hat, die im Grunde Immobilienhändler sind, aber von Diplomatie keine Ahnung haben.“