Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Nach exklusiver Recherche Strack-Zimmermann sieht "ernst zu nehmendes Risiko"

Nach einer Recherche zur Russlandnähe des AfD-Abgeordneten Hans Neuhoff und seines Büros in Brüssel fordert Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im EU-Parlament, schärfere Sicherheitsüberprüfungen für Mitarbeiter in „Parlamenten, Fraktionen und sensiblen Bereichen“. Das sagte die FDP-Politikerin t-online am Freitag.

„Wer Zugang zu vertraulichen Informationen hat oder an sicherheitsrelevanten Entscheidungsprozessen mitwirkt, muss ohne jeden Zweifel auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen“, sagte Strack-Zimmermann. „Hier darf es keine Grauzonen geben.“ Neuhoff sitzt im selben Ausschuss wie die FDP-Politikerin Strack-Zimmermann.

Wer im EU-Parlament als Mitarbeiter von Abgeordneten eingestellt wird, muss bisher keine Sicherheitsprüfung durchlaufen.