Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Merz erklärt FDP für tot, dann holt Strack-Zimmermann zum Rundumschlag aus: "alles leere Versprechen"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die FDP für politisch tot erklärt. Nach dem desaströsen Abschneiden der Liberalen bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg sprach der Regierungschef Klartext: „Die FDP ist nun seit gestern endgültig sozusagen von der politischen Bühne in Deutschland verschwunden. Sie wird keine Rolle mehr spielen.“

Die Gegenreaktion folgte prompt. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, FDP-Urgestein und EU-Abgeordnete, holte auf der Plattform X zum verbalen Rundumschlag aus. „Dieser Mann, der drei Anläufe brauchte, um Parteichef zu werden, und zwei Anläufe, um zum Kanzler gewählt zu werden, ist die personifizierte Wortbrüchigkeit“, attackierte die 67-Jährige den Regierungschef. Seine Häme sei „an Dreistigkeit kaum zu überbieten“.

Die streitbare Liberale wurde konkret: Sicherheit, Taurus, Finanzen, Wirtschaft – „alles leere Versprechen“. Schon zur Bundestagswahl habe Merz „FDP-Wählerinnen und -Wähler mit liberalen Ködern gelockt und sie anschließend am langen Arm verhungern lassen“.

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