INTERVIEW | Strack-Zimmermann: "Trump ist nicht in der Realität"
US-Präsident Trump hat bestätigt, dass es zurzeit keine Verhandlungen im Iran-Krieg gibt. Ein halbes Jahr nach dem Beginn der amerikanischen und israelischen Angriffe auf das Land strebe man kein Treffen an. Stattdessen setze man auf wirtschaftlichen Druck. Es gehe darum, die iranische Wirtschaft zu zerstören, hieß es wörtlich aus dem Weißen Haus. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Europaparlaments, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, sieht darin kein Zeichen von Stärke. Es zeige vielmehr, dass Trump die Antworten ausgingen: „So ein Angriff bedeutet immer auch ein Rückschlag auf die eigene Wirtschaft. Ich glaube, das hat Trump überhaupt nicht wahrgenommen. Übrigens: Gerade in den Vereinigten Staaten spielt der Benzinpreis eine riesige Rolle. Diese Form des Unter-Druck-Setzens funktioniert eben nicht, das wird auch Trump erklärt bekommen. Aber er ist ja nicht in der Realität.“