Sächsische Zeitung: "Wir fliegen noch unterm Radar"

Schönfeld. Marie-Agnes Strack-Zimmermann ist stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und in Düsseldorf relativ weit weg von den Sorgen der Partei im Landkreis Meißen. Doch mit ihrem 1918 in Leipzig geborenen Vater gilt sie als Ost-Versteherin. Außerdem kann die agile und erfahrene Kommunalpolitikerin – klein, schlank und weißhaarig – zuhören.

Die FDP will nächstes Jahr wieder in den Bundestag einziehen. „Das können wir nur gemeinsam schaffen“, ruft sie in Schloss Schönfeld den etwa 30 Anhängern kämpferisch zu. Noch wird das Wahlprogramm – auch im Kreisverband Meißen – heftig diskutiert. Doch auch auf Bundesebene haben die Liberalen das Gefühl, dass ihre Themen derzeit nicht stattfinden.

„Wir fliegen noch unterm Radar“, deutet Strack-Zimmermann die fehlende öffentliche Aufmerksamkeit. Sollen die Liberalen deshalb so laut und populistisch werden wie die AfD? Darüber ist man sich in Schönfeld nicht ganz einig. Die stellvertretende Bundesvorsitzende sieht es so: „Aufgeregt sind alle anderen. Wir sollten die Dinge nüchtern und ruhig angehen“.

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