PM: Flüchtlingskrise: Wir müssen an den Ursachen arbeiten

Die Anzahl der weltweit Schutzsuchenden hat einen traurigen Rekord erreicht: Mehr als 65 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Marie-Agnes Strack-Zimmermann findet klare Worte gegen politische und gesellschaftliche Gleichgültigkeit: "Unsere westliche Welt darf sich ihrer Verantwortung an den Zuständen in diesen Ländern nicht verschließen und muss an den Ursachen arbeiten, statt nur Symptome zu bekämpfen."

Die Freidemokratin rügt, dass eine verfehlte Zuwanderungspolitik der Bundesregierung sowie rechtspopulistische Hetze und das Schüren von Hass und Ängsten zu abnehmender Hilfsbereitschaft in der Gesellschaft führten. "Schwarze Schafe gibt es immer. Die überwältigende Mehrheit der zu uns kommenden Menschen ist jedoch von Gewalt, Krieg und Verfolgung gezeichnet und benötigt unsere Unterstützung, um vergessen zu können und sich selbst wieder aufrichten zu können", verdeutlicht sie.

Deshalb gelte es, diesen Menschen für die Zeit des Krieges in der Heimat Schutz und Beteiligung durch schnellstmögliche Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu bieten, "damit sie nach Kriegsende wieder in ihre Heimat zurückkehren können", erläutert Strack-Zimmermann. Die FDP-Vize verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die Freien Demokraten als erste Partei bereits vor vielen Monaten ein schlüssiges Einwanderungskonzept mit dem Instrument des vorübergehenden humanitären Schutzes vorgelegt hatten.

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