PM: Schießerei in Orlando: Hass des Täters macht fassungslos

In Orlando wurden am Sonntag 49 Menschen in einem Club für Schwule und Lesben ermordet und 53 weitere verletzt. Die Freien Demokraten verabscheuen dieses Verbrechen und trauern um die Opfer. "Das macht sprachlos", zeigte sich FDP-Vize Marie-Agnes Strack Zimmermann bestürzt. Auch der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki verurteilte den "brutalen und feigen Anschlag" aufs Schärfste.

"Wer ein solches Verbrechen begeht an Menschen, die feiern, fröhlich sind und einfach nur frei sein wollen, kann dies nicht mit seinem Glauben rechtfertigen. Meine Gedanken sind bei den Opfern, deren Familien und Freunden", erklärte Kubicki. Strack-Zimmermann plädierte für einen Sinneswandel in der US-Politik. "Die laschen Waffengesetze in den USA sind mit Sicherheit mitverantwortlich. So viele Menschen mussten schon sterben und niemand scheint daraus zu lernen", kritisierte sie.

Hintergrund

In der Nacht zu Sonntag hat der Täter Omar M. im Homosexuellen-Club Pulse in der US-Stadt Orlando mit einem Sturmgewehr und einer halbautomatischen Pistole das Feuer auf die feiernden Gäste eröffnet. Durch die anschließende Geiselnahme dauerte es drei Stunden, bis die Polizei das Gebäude stürmte und den Todesschützen erschoss. Neben dem Angreifer wurden über 100 Menschen getötet oder verwundet. Noch werden die Hintergründe und Motive des Amoklaufs ermittelt, allerdings gehen die Behörden fest davon aus, dass bei der Tat die ausgeprägte Schwulenfeindlichkeit des Schützen eine Rolle gespielt hat.

Die Freien Demokraten wenden sich gegen jegliche Form von Diskriminierung, Hass, Homo- und Transphobie und streiten entschlossen für eine tolerante Gesellschaft mit gleichen Rechten und Chancen für alle. Das gilt für Deutschland und auch weltweit.

 

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