Westdeutsche Zeitung: Wenn Flüchtlinge neben dem Minister wohnen

Düsseldorf/Wuppertal. Es ist grau, kühl und nieselt. Draußen ist das Wetter so ungemütlich, dass sich die kleine Gruppe, die sich am Mittwoch vor einem großen Zelt im Düsseldorfer Stadtteil Holthausen getroffen hat, rasch ins Innere eilt. Doch drinnen ist es nicht viel gemütlicher: Lange Tischreihen mit vielen leeren Stühlen stehen darin, sonst nichts – es ist der Aufenthaltsbereich einer Flüchtlingsunterkunft.


Am Mittwoch waren FDP-Chef Christian Lindner und seine Vize Marie-Agnes Strack-Zimmermann vor Ort um sich anzusehen, wie die Asylbewerber untergebracht sind. Sie sprechen mit Flüchtlingen, schauen sich die Quartiere an. Schnell ist klar: Dort können die Menschen nicht mehr lange bleiben. „Diese Zeltanlage war als Notlösung für 300 Menschen geplant, um den Sommer zu überbrücken“, erklärt die städtische Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch. Jetzt muss eine andere Lösung her.


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